Vorvermarktung wird verlängert

Frist bis zum 11. Januar 2020 ausgeweitet

LKA/Aurich. Die 40-Prozent-Hürde im Landkreis Aurich ist bereits geschafft, der flächendeckende Glasfaserausbau im Landkreis Aurich kann beginnen. Auf der Basis der aktuellen Ausbauplanung hat der Landkreis jetzt die Möglichkeit, weitere Fördergelder zu beantragen, um weitere Gebiete im Landkreis Aurich mit Glasfaser zu erschließen.

Seit dem Beginn der Vorvermarktung am 18. September 2019 haben sich bereits über 45 % der bisher unterversorgten Haushalte und Unternehmen, die sich in dem ersten Ausbauabschnitt befinden, für einen Glasfaseranschluss entschieden. Damit ist der Grundstein für den Ausbau der modernsten Glasfaserinfrastruktur gegeben, das von der Vodafone GmbH als Pächter betrieben wird.

Der Landkreis Aurich hat in Abstimmung mit dem Pächter Vodafone entschieden, das Ende der Vorvermarktung vom 18. Dezember 2019 auf den 11. Januar 2020 zu verlängern. Ziel dieser Fristverlängerung ist es, den Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Ausbaugebieten nochmals die Möglichkeit zu geben, die gemeinsame Zeit über Weihnachten zu nutzen, sich über das Thema „Breitband“ auszutauschen, um letzte Zweifel auszuräumen. Auch vor dem Hintergrund, dass der Breitbandausbau im Landkreis Aurich definitiv kommt, hofft der Landkreis auf weitere Vertragsabschlüsse. Bis dahin können sich noch alle angeschriebenen und im Ausbaugebiet liegenden Haushalte und Unternehmen bei Vodafone vorregistrieren lassen. Die eingerichteten Glasfaserbüros der Gemeinden und Städte sowie die Vodafone-Shops sind auch weiterhin Anlaufstellen, sich über das neue Glasfasernetz zu informieren bzw. Verträge zu zeichnen.

In dem Zusammenhang wird noch einmal darauf verwiesen, dass nur tatsächlich abgeschlossene Verträge mit der Vodafone GmbH, dem Betreiber des Landkreisnetzes, entscheidend sind. Eine Vorregistrierung auf der Vodafone- und/ oder Breitband-Aurich-Homepage reicht dafür nicht aus.

Erfolgreich in Vorvermarktung gestartet

Landkreis und Vodafone ziehen positive Zwischenbilanz

LKA/Aurich. Seit dem 18. September läuft die Vorvermarktung für das schnelle Internet im Landkreis Aurich. Der Auftakt für diese entscheidende Phase fand seinerzeit im EEZ in Aurich statt und läutete eine Reihe von Infoveranstaltungen im gesamten Landkreis ein, die am 7. November 2019 in Cirkwehrum endete und bei denen umfassend über den Breitbandausbau informiert wurde. Gemeinsam beantworteten Vodafone und Vertreter des Landkreises die Fragen der Bürgerinnen und Bürger aus den Ausbaugebieten.

Damit der Breitbandausbau starten kann müssen, wie berichtet, mindestens
40 Prozent der Bürger, die in der jetzigen Förderphase vom Glasfaserausbau profitieren, einen Vertrag unterzeichnen und sich an das schnelle Internet anschließen. Interessierte, die diese Chance bis zum Ende der Vorvermarktung wahrnehmen, profitieren dabei von einem kostenlosen Hausanschluss, der danach mit zirka 2.900 Euro zu bezahlen ist.

Nach Halbzeit des Aktionszeitraumes ziehen der Landkreis und Vodafone nun eine positive Zwischenbilanz. „Wir haben schon mehr als die Hälfte geschafft. Bisher haben sich bereits 30 Prozent der betroffenen Bürgerinnen und Bürger für einen Glasfaser-Anschluss entschieden“, freut sich Landrat Olaf Meinen und ergänzt: „Wenn sich auch weiterhin so viele Bürgerinnen und Bürger für einen Glasfaser-Vertrag entscheiden, wird bis zum 18. Dezember das Ziel von 40 Prozent erreicht und das Glasfasernetz kann gebaut werden.“

Mit Blick in die einzelnen Gemeinden fällt dieses Ergebnis jedoch noch recht unterschiedlich aus. Spitzenreiter ist nach wie vor die Gemeinde Großheide, die zur Halbzeit bereits die 40 Prozent-Marke übertroffen hat.

In einigen großen Ausbaugebieten wie Aurich und Südbrookmerland und auch der Krummhörn gibt es jedoch noch Nachholbedarf.

In diesem Zusammenhang weist Landrat Meinen ausdrücklich darauf hin, dass eine Interessenbekundung nicht reicht. Entscheidend sind tatsächlich abgeschlossene Verträge mit Vodafone, dem Betreiber des Landkreisnetzes.

Straßen im Kreis werden mit modernster Technik analysiert

Firma macht mobile Aufnahmen für Breitbandausbau

LKA/Aurich. Bei der Vorbereitung des Breitbandausbaus im Landkreis Aurich kommt modernste Technik zum Einsatz. Für die Analyse der Oberflächenbeschaffenheit der Straßen und Wege werden Bild- und Laserscanaufnahmen mit einem mobilen Aufnahmesystem durchgeführt. Der Landkreis hat die Fa. Geotechnik GmbH aus Kempen mit diesen Arbeiten beauftragt. Sie beginnen am Montag, 30. September, und werden voraussichtlich bis zum 11. Oktober dauern.

Für die Aufnahmen fährt ein speziell mit Kameras, Scannern und GPS ausgerüstetes Fahrzeug die Straßenzüge ab und erfasst dabei die Fahrbahnen sowie die angrenzenden Bereiche. Es handelt sich ausdrücklich nicht um Aufnahmen, wie Sie Internet-Konzerne als 360-Grad-Panoramabilder aus der Straßenperspektive zur Veröffentlichung im Internet aufnehmen. Vielmehr werden die aufgenommenen Daten ausschließlich für interne Planungszwecke verwendet und in keiner Weise veröffentlicht.

Wer also in diesen Tagen ein Fahrzeug der Firma Geotechnik GmbH mit der Aufschrift Vermessung und www.Geo-Mapping.info auf den Straßen im Kreisgebiet sieht, der weiß damit über Zweck und Berechtigung Bescheid. Um die Arbeiten möglichst schnell durchführen zu können ist auch ein Fahrzeug der Fa. Vektra d.o.o aus Ungarn im Einsatz.